Basics vs. Stil-Essentials

Den eigenen Stil finden – eine interessante Reise zum authentischen “ich”

Viele Modezeitschriften, Bücher und Blogger empfehlen eine große Auswahl an sog. “Basics” – zeitlose Kleidungsstücke, gerne in Neutralfarben – und dann rund um diese durch besondere Einzelstücke und Accessoires einen “Stil” aufzubauen. Ich finde, das ist zu kurz gegriffen: das, was als “Basics” gehandelt wird, passt für mich nicht universell zu jedem Stil.

Ein Beispiel: ein schwarzes T-Shirt kann ein schlichtes, edles Teil aus Seidenjersey sein, ohne großen Aufputz, mit einem einfachen Rundhalsausschnitt – dann wäre es ein Teil für den klassischen Stil. Das gleiche T-Shirt aus Baumwolle ohne großen Schnickschnack, maschinenwaschbar und bügelfrei, wäre dem sportiven Stil zuzuordnen. Eine Dame mit romantisch-femininem Stil hätte vielleicht gerne ein T-Shirt mit Carmenausschnitt oder mit gerüschten Säumen. Und eine extravagante Zeitgenossin sucht etwas mit asymmetrischem Ausschnitt, auffälligen Cutouts oder einem auffälligen Material.

Das schwarze, schlichte T-Shirt ist also nicht unbedingt für jeden das “richtige” Basic – daher spreche ich nicht gerne von Basics, sondern von “Stil-Essentials”. Es kann sich bei einem Stil-Essential um ein zeitloses Teil handeln, es muss aber eben nicht. Je nachdem, was Dir selbst entspricht, sollte es ein passendes Stildetail enthalten. Das ist auch einer der Unterschiede zwischen Mode und Stil – einen Modetrend, der nicht Deinem authentischen inneren Ich und damit Deinem Stil entspricht, kannst Du getrost auslassen. Du wirst das “falsche” Teil vermutlich ohnehin nur ein paarmal tragen und dann wird es Deinen Kasten bevölkern und Platz verhängen.

Persönlicher Stil hat eben nichts mit Verkleiden zu tun!

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