Archiv der Kategorie: Gedanken

Die Komfort-Zone

Bequem ist es da, oder? Wir kennen alles und jeden, wir wissen, was zu erwarten ist, und wie wir uns zu verhalten haben. Automatisiert, ganz ohne nachdenken – super. Genau. Jetzt kommt es aber, nämlich mein ja, aber: in unserer Komfort-Zone fühlen wir uns zu wohl, um uns wirklich bewegen zu können.

Nichts wirklich interessantes ist mir je begegnet, so lang ich mich in meiner Komfort-Zone aufgehalten habe. Natürlich gibt es die täglichen kleinen Abweichungen dort, die wir aber meistens gleich wieder vergessen. Oder sie gar nicht erst wahrnehmen, weil im großen und ganzen ja alles so läuft, wie immer. Alles am selben Platz, alles wo es hingehört, keine neuen Gedanken notwendig.

Wie komm ich nun aus meiner Komfort-Zone? Hier wird es interessant: indem ich mein Verhalten innerhalb meiner täglichen Abläufe verändere. Das kann etwas ganz Kleines sein oder etwas Größeres, das liegt ganz bei mir. Ich habe die Übersicht und die Kontrolle – ich beobachte wie sich meine vorgenommene Veränderung auswirkt und ob mir das konveniert oder ob ich etwas Anderes versuchen will.

Beispiele? Gerne! Fangen wir mit den kleinen Veränderungen an:

  • den/die NachbarIn oder die KollegInnen mit Namen grüßen – “Guten Morgen, Frau/Herr XY” – statt des fast unhörbar gemurmelten “Morgen”
  • mit dem Hund in einer Gegend spazieren gehen, wo ich noch nie war
  • geht wahlweise auch ohne Hund
  • einen anderen Weg nehmen als sonst
  • in der U-Bahn nicht ins Handy starren, sondern die Mitfahrenden und die Umgebung beobachten
  • nicht Fernsehen
  • einen “Augustin” (für Nicht-Wiener: die ortsübliche Obdachlosenzeitung) kaufen und sich von der Verkäuferin / dem Verkäufer in ein Gespräch verwickeln lassen

Klingt alles ziemlich unspektakulär, oder? Also los, viel Spaß beim Ausprobieren – die Möglichkeiten sind unendlich. Und die Chance, dass etwas Interessantes passiert steigt täglich!

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Bestandsaufnahme – allem Anfang wohnt ein Zauber inne

Wir wissen nun – oder auch noch nicht, das will schließlich gut überlegt sein – wo wir hin wollen. Aber: wo anfangen? Ganz klar, mit einer Bestandsaufnahme. Wo stehe ich, mit wem oder was stehe ich an dieser Stelle, wie sieht meine Umgebung aus, was erscheint mir hilfreich, was ist interessant.

Die Bestandsaufnahme, die Betrachtung des hier und jetzt kann an jeder Stelle beginnen. Was erscheint Dir / Ihnen wichtig? Welchen Aspekt wollen Sie / willst Du als erstes beobachten und vielleicht in eine andere Richtung verfolgen, oder ganz aufgeben? Was soll neu beginnen?

Wichtig: die Bestandsaufnahme schriftlich festhalten – das kann auf einem Plakat mittels einer Mindmap sein, oder auf einzelnen Karten oder Post-Its, um die Gedanken hinterher besser sortieren zu können. Nur verschriftlicht und damit visualisiert soll alles sein.

Es ist dabei nicht notwendig, große Schritte zu machen, oder uns gar zu überfordern. Kleine Schritte reichen völlig, Umwege sind oft das Beste, was uns passieren kann (ich weiß, wovon ich spreche, ich bin praktisch Meisterin der Umwege) – was uns auf einem ungeplant gegangenen Weg begegnet kann genau das sein, was wir gerade brauchen.

Also, los geht´s!

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Ziele – wo will ich hin?

Wilkommen im Neuen Jahr!

Und? Haben Sie / habt Ihr konkrete Ziele für 2018? Wenn nicht, macht das gar nichts. Wenn ja – haben Sie / habt Ihr diese Ziele auch konkret formuliert und schriftlich festgehalten, möglichst kreativ, mit Bildern, Visionboards, etc.? Gut!

Je konkreter wir unsere Ziele formulieren, desto besser können wir sie visualisieren und deste leichter werden wir sie verfolgen können. Ich höre immer davon, dass Ziele S.M.A.R.T. sein sollen (für die, die es nicht kennen: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminierbar) – das ist auf jeden Fall eine solide Grundlage für alle Zielsetzungen, auch für persönliche. Aber: mir persönlich hilft das gar nicht, wenn ich nicht bei der Darstellung, Formulierung und dem ganzen Rundherum kreativ arbeite. Ich benutze Pinwände, Notizbücher, Bilder aus Zeitschriften etc. um meine Ziele und Wünsche möglichst so darzustellen, dass ich sie mit allen Sinnen erfassen kann. Das ist wichtig für mich! Das motiviert mich und das bringt mich auf konkrete Gedanken, die ich vielleicht durch Wörter allein, also durch rein schriftliches Festhalten, gar nicht hätte.

In diesem Sinne: viel Spass bei der Zielentwicklung für 2018!

PS: ich freue mich, auf Ihre / Eure Gedanken zu dem Thema!

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