Selbstverantwortung, die Zweite – bauchwehfreie Entscheidungen

Jetzt hab ich es also gesagt: Selbstverantworung beinhaltet es, dass ich  für meine Entscheidungen verantwortlich bin, und sie so treffen soll, dass sie mir keine Kopf- oder Magenschmerzen verursachen. Super. Und wie mach ich das?

Nun ja, das wichtigste ist wohl, daß ich weiß, was ich will und dass ich mir diesen, meinen Wunsch (bzw. mein Ziel) ganz bewußt zugestehe. Solange das nicht geklärt ist, treffe ich meine Entscheidungen möglicherweise auf einer nicht ganz zuträglichen Grundlage: nämlich nicht darauf, was ich mir Wünsche, sondern darauf, was ich glaube, das mein Gegenüber von mir erwartet. Und das allerschlimmste dabei ist: ich merke das vielleicht gar nicht, weil ich mich über Jahre daran gewöhnt habe, den Wünschen anderer zu entsprechen und mich selbst hinten anzustellen.

Das hilft mir nicht weiter und das ist auf Dauer nicht gesund. Für niemanden.

Sich selbst klar darüber zu werden, wer man ist, wo man hin will und was man dort tun oder erreichen will ist die Grundlage für ein zufriedenes, gutes Leben. Und nur auf dieser Grundlage lassen sich selbstverantwortliche Entscheidungen treffen, die im Einklang mit mir als Person und mit meinem Leben stehen. Ich muss mich natürlich in manchen Situationen bis zu einem gewissen Grad anpassen – Menschen leben in sozialen Verbänden und auch andere wollen zufrieden sein. Die selbstverantwortliche Entscheidung wird dadurch manchmal zu einer Gratwanderung, ja, das ist richtig. Das bedeutet aber niemals, die eigenen Wünsche und Ziele völlig hinten anzustellen, sondern dass ein für alle gangbarer Weg gefunden werden soll.

Je früher und je detaillierter man/frau darüber nachdenkte, desto schneller komme ich an den wichtigen Punkt: mich selbst und meine Wünsche erkennen und (das ist das wichtige!) sie mir aktiv zuzugestehen!

Weiter geht´s! Thema: Selbstverantwortung

Na, alles ausgemistet? Oder noch im Werken?

Hier ist eine der Stellen in unserem Leben, wo wir die vielbeschworene und vielzitierte SELBSTVERANTWORTUNG übernehmen können. Wir sind federführend und verantwortlich für die Frage, was wir in unserem Leben haben wollen und was nicht. Daher sollten wir uns mit dieser Frage eingehend beschäftigen, sie ist keineswegs nebensächlich. Wenn wir die Möglichkeit haben, über uns und unsere Lebensinhalte zu bestimmen sollten wir auch ganz bewußt Gebrauch davon machen. Wir sollten uns die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, was wir wollen, warum und wozu wir es brauchen, welche Ziele wir damit ins Auge gefaßt haben.

Die Selbstverantwortung umfaßt alle Lebensbereiche, ob wir nun wollen oder nicht. Was allerdings nicht immer gleich bleibt, ist der Grad der Möglichkeiten, der mit dieser meiner Selbstverantwortung einhergeht. Wenn es darum geht, meine eigenen Dinge auszumisten und für mich zu entscheiden, was ich behalten möchte und was nicht, stehen mir alle Möglichkeiten offen. Ich kann voll und ganz darüber entscheiden. In anderen Situationen, sobald andere von meiner Entscheidung mitbetroffen sind, muß ich meine Möglichkeiten mit dem anderen abstimmen. Das kann soweit gehen, dass ich praktisch nur meine persönliche Reaktion auf eine Aufforderung in meinem Sebstbestimmungs- und Selbstverantwortungsbereich liegt – im beruflichen Umfeld zum Beispiel.

Auf eine Arbeitsanweisung meines Vorgesetzten kann ich reagieren – und diese Reaktion ist in diesem Fall der Bereich meiner Selbstverantwortung. Klingt eingeschränkt? Nur auf den ersten Blick. Meine Reaktion hat auch in diesem Fall einne breiten Spielraum – vom sofortigen Durchführen des Arbeitsauftrages über Detailrückfragen bis zur Feststellung, dass ich derzeit überlastet bin und die Entscheidung, was nun als erstes gemacht werden soll, gemeinsam mit dem Vorgesetzten getroffen wird. Auch das Ignorieren einer Anweisung bzw. des Vorgesetzten ist eine bewußte Reaktion – und liegt natürlich in meiner Selbstverantwortung.

Das wichtigste ist: Selbstverantwortung beinhaltet schon im Wortsinn, dass auch mein persönliches Wohlergehen Teil dieser Selbstverantwortung ist. Ich soll meine Entscheidungen so treffen, dass sie mir keine Kopf- oder Magenschmerzen verursachen. Das ist nicht immer einfach – und wenn es schwierig wird, kann ein Coach effizient, umfassend und vertraulich helfen!

 

Prokrastinierst Du noch oder lebst Du schon?

Kennen wir alle oder?

Wir haben uns entschlossen. Endlich. Wir gehen es jetzt an. Und dann, dann fangen wir an die Angelegenheit vor uns herzuschieben. Wenn es eine Deadline gibt fangen wir im letzten möglichen Moment an, daran zu arbeiten. Wenn es keine Deadline gibt: vergiss es, wir schieben, und schieben, und schieben …

Bringt uns das weiter? Nein. Warum machen wir das dann? Gute Frage.

Ein bisschen was hat es mit Angst vor der eigenen Courage zu tun. Wir wissen zwar, was wir wollen, aber machen wir es auch richtig? Passt unser Plan? Was, wenn das Ziel sich bei Erreichung doch nicht als so einzigartig super entpuppt, wie wir uns das jetzt vorstellen? Kurz gefaßt: uns fehlt das Vertrauen. In das Leben, das Universum und den ganzen Rest – und nicht zuletzt in uns selbst. Was hilft da? Mir hilft: sich das schlimmstmögliche Szenario auszudenken, das sich als Output aus meinem Plan ergeben könnte. Und? Ist es wirklich so schlimm? Wird es wirklich so kommen? Kann ich nicht schon vorher gegensteuern? Kann ich nicht meinen Plan bei absehbarem negativen Ausgang noch ändern? Und vor allem: wäre das wirklich so schlimm? Könnten der ganzen Sache nicht doch noch was positives abgewonnen werden, und wenn ja, was? Und: wäre ich in 20 Jahren enttäuscht von mir, wenn ich es nicht wenigstens versucht hätte? Eben!

Schwieriger ist die Sache bei Zielen, die nicht aus der eigenen intrinsischen Motivation kommen, sondern von außen vorgegeben werden. Von meinem Arbeitgeber zum Beispiel. Da kann ich mir hauptsächlich 2 Dinge vor Augen führen: Erstens: ich werde (hoffentlich!) dafür bezahlt, mich um dn Kram zu kümmern. Zweitens: rechtzeitig anfangen ersparen mir jede Menge Streß im Endspurt. Rechtzeitig anfangen kann allerdings durch Prokrastinierer-Teams tatkräftig und effektiv verhindert werden. Dann ist man ohnehin auf sein Glück und auf das Universum angewiesen.

Alles in allem: gar nicht erst anfagen bringt uns nicht weiter – nur wir selbst können mit der Veränderung beginnen. Also, los geht´s!

Andere Fragen …

Die Kennenlernfragen im Februar – hilfreich? Interessant? Zu konservativ? Vielleicht. Für die Wagemutigeren unter uns hier eine Liste von etwas anderen Kennenlernfragen zum Weitermachen:

  • Wenn Dich jemand wirklich verstehen will: welche Bücher würde er/sie lesen müssen, welche Filme sehen?
  • Gibt es einen Schriftsteller, der die gleichen Gedankengänge hat(te) wie Du? Wenn ja, wer?
  • Mit wem könntest Du Dich identifizieren und warum?
  • Hast Du den richtigen Vornamen? Wenn ja, warum? Wenn nein, welchen würdest Du besser finden und warum?
  • Identifizierst Du Dich mit den Dingen, die du tust?
  • Beschreibe Deinen idealen Tag.
  • Schreib Deine 5 Lieblingsbeschäftigungen als “Hitliste” auf.
  • Könntest Du als Einsiedler leben?
  • Bist Du Asterix oder Obelix?
  • Buch oder Film?
  • Was ist derzeit Der Themen-Song Deines Lebens? Welche waren es davor?
  • ….

Die Liste ist in Wirklichkeit unendlich!

Lerne Dich kennen im Februar – Woche 4, 4. Frage

Heute kommen wir zur Abschlußfrage der “Lerne-Dich-Kennen”-Themen im Februar:

Was motiviert mich?

Also was? Geld? Lob? Status? Zeit? Nichts davon, reicht es, wenn ich ein für mich brennend interessantes Thema bearbeiten kann? Und: welche Art von Motivation ist von Dauer?

Üblicherweise ist das die sog. intrinsische Motivation, die ich aus mir selbst generieren kann – also brennendes Interesse für ein Thema. Das Gegenteil davon wäre die extrinsische Motivation, die von außen kommt – Geld, Lob, Status, Zeit, und so weiter. Die  Frage die sich mir stellt: ist das allgemeingültig? Ich gewinne durchaus den Eindruck, dass es Menschen gibt, für die extrinsische Motivation außerordentlich wichtig ist. Warum? Sie ist für andere sichtbar – sie hilft meiner positiv wahrgenommenen Selbstdarstellung. Auch das ist ein nicht zu verachtender Motivationsfaktor.

Für die meisten von uns trifft wahrscheinlich beides zu. Sowohl intrinsische als auch extrinsische Motivation können wirken. “Dauer” entsteht vielleicht durch die Wechselwirkung zwischen diesen zwei Polen, wobei es schon klar ist, dass niemand ständig motiviert ist. Das wäre vermutlich sowohl für den / die Betroffenen als auch für deren Umwelt ziemlich anstrengend.

Ich freue mich über Ihre / Eure Gedanken zu diesem Thema!

 

Lerne Dich kennen im Februar – Woche 3, 3. Frage

Hier also die dritte Selbst-Kennenlernfrage:

Habe ich das Gefühl, mein Leben selbst zu gestalten? Wie mach ich das?

Also? Habe ich das Gefühl? Im Großen und Ganzen Ja. Ich habe die Fäden in der Hand – darum auch die Wolle im Titelbild. Das bedeutet nicht, dass ich keine Einflüsse von außen wahrnehme bzw. dass ich immer nur machen kann was ich will. Nein, das bedeutet vor allem 2 Dinge:

  • ich anerkenne, dass es Dinge gibt, die ich beeinflussen kann, und Dinge, die nicht in meinem Einflußbereich liegen
  • ich bin mir jederzeit bewußt, dass ich allein die Kontrolle über meine Reaktion auf alle Einflüsse habe

Und genau durch diese zwei Punkte habe ich die Möglichkeit mein Leben zu gestalten. Und diese Möglichkeiten haben mehr und größere Auswirkungen, als es im ersten Moment scheinen mag. Das bedeutet nämlich, dass ganz alleine ich entscheide wie und (das ist essentiell!) ob ich überhaupt auf etwas reagiere bzw. ob ich eine Handlung setze. Es ist wichtig, sich bewußt zu machen, welche Kraft in Wirklichkeit in der Möglichkeit der Reaktion/Nicht-Reaktion liegt und darin, wie ich handle – oder eben auch nicht. Diese Dinge liegen ganz allein in meinem eigenen Ermessen:

  • die Entscheidung zu handeln
  • die Entscheidung nicht zu handeln
  • die Entscheidung über die Art und den Umfang meiner Handlung

In Art und Umfang einer Handlung kann auch meine eigene Kreativität voll zum tragen kommen. Ich muss nicht so handeln, wie “man” (die Gesellschaft, die Mama, der/die Vorgesetzte, …. ) das von mir erwartet. Hier kann ich die Frage stellen: was will und erwarte ich wirklich von der Situation? – und mich demenstprechend Positionieren. Ich kann damit mein Gegenüber überraschen. Und mich selbst. Weil ich getan habe, was ich vielleicht noch nie getan habe. Aber wenn ich meinem Gegenüber immer die gleiche Reaktion anbiete, kann ich auch keine Veränderung oder einen anderen Output erwarten. Oder?

Lerne Dich kennen im Februar – Woche 2, 2. Frage

Die zweite Selbstkennenlernfrage im Februar ist viel kürzer abzuhandeln als die erste:

Wo bin ich am liebsten?

Also? Wo? Ich am Meer. Oder genauer genommen: am Wasser – der Neusiedler See reicht in Wirklichkeit auch. Obwohl: Meer ist noch besser. Und ich will dort gar nicht schwimmen gehen, ich geh lieber segeln. Das Wasser muss also nicht einmal besondes warm sein. Vor zwei Jahren waren wir im Norden Schottlands – genial schöne Strände, kein Mensch da. Manchmal ein paar Schafe. Stundenlang könnt ich dort sitzen und nur aufs Meer starren.

Wo bin ich noch gerne? Zu Hause bei meinen Musikinstrumenten – Gitarren, Klavier, Bass, völlig egal. Manche habe ich nur gekauft, weil ich sie schön finde. Sie hängen statt Bildern an unseren Wänden. Ich spiele jeden Tag. Nur für mich, das macht mich glücklich.

Was sagt das über mich? Vielleicht gar nichts, vielleicht alles. Wichtig ist, dass ich weiß, welche Orte mich glücklich machen. Wo ich Ruhe finde und mich “zu Hause” fühle. Jeder sollte das für sich wissen – viel Spass bei den eigenen Nachforschungen!

Lerne Dich kennen im Februar – Woche 1, 1. Frage

Hier also meine Gedanken zur ersten “Lerne Dich Kennen”-Frage im Februar:

Was habe ich schon lange nicht mehr gemacht, obwohl es mir früher Freude gemacht hat? Und warum?

Hier mein eigenes Beispiel:

Ich habe früher gerne und viel gemalt. Das hat mir Freude gemacht, das habe ich jeden Tag nach der Schule gemacht. Ich habe damit in den Zwanzigern aufgehört. Warum? Zuerst hab ich in einem Studentenheim gewohnt – ich konnte meine Mal- und Zeichensachen nicht so liegen lassen wie daheim. Damit geht dann einher, dass ich erst alles herräumen und dann alles wegräumen mußte, und ich eigentlich mehr Zeit mit “räumen” als mit Malen verbracht habe. Dann hatte ich eine eigene Wohnung, aber (und das ist der Punkt!): es hat mir keine Freude mehr gemacht. Ich packe manchmal die Malsachen aus, um zu sehen, ob ich es noch könnte, wenn ich müßte (ja, könnte ich) – aber: die Freude über die Tätigkeit stellt sich nicht mehr ein.

Warum? Auf den ersten Blick: keine Ahnung. Auf den zweiten Blick: ich mache inzwischen andere Dinge viel lieber. Musik zum Beispiel. Oder Schreiben. Meine Vorlieben haben sich also verändert – und das ist ok.

Andere Dinge, dich ich schon früher gemacht habe, mache ich immer noch. Stricken zum Beispiel. Oder eben Musik. Warum? Ich interessiere mich für Mode, schon immer. Etwas selbst designtes und gestricktes kann ich anziehen. Bilder hab ich dagegen fast gar keine in der Wohnung; an unseren Wänden hängen Gitarren. Musik ist in unserer ganzen Wohnung gegenwärtig. Wir machen auch beide aktiv Musik, kennen viele Musiker und gehen zu ihren Konzerten.

Es könnte aber auch hundert sehr viele andere Gründe geben, warum ich einer früheren Lieblingsbeschäftigung nicht mehr nachgehe:

  • ich habe aufgrund meiner täglichen Verpflichtungen zu wenig Zeit
  • ich lasse mich zu leicht ablenken und kann mich nicht konzentrieren – Facebook, WhatsApp, etc.
  • ich bin überarbeitet und komme nur mehr zum Schlafen nach Hause
  • mein Partner mag meine Lieblingsbeschäftigung nicht und ich habe sie mir deswegen abgewöhnt
  • ich habe in meiner derzeitigen Wohnung keinen Platz
  • ich bräuchte neues Equipment um dieser Beschäftigung wieder nachzugehen
  • ich wohne zu weit weg
  • es ist mir zu teuer
  • etc., etc., etc., …

Die Frage, die sich letztgülitg stellt: ist mir diese Tätigkeit noch wichtig, und wenn ja, wie kann ich wieder damit anfangen? Viele dieser “Hinderungsgründe” lassen sich evtl. sehr leicht lösen. Vielleicht sind es auch nur vorgeschobene Gründe?

Vor einem anderen Problem stehe ich, wenn ich mich verloren habe – wenn ich nicht mehr weiß, was ich gerne gemacht habe, und warum ich damit aufgehört habe. Das kann genauso viele Gründe haben, vielleicht sogar teilweise die gleichen, wie die oben genannten. Nur: wenn ich gar nicht weiß, was ich gerne mache und warum – macht mich das glücklich? Wahrscheinlich nicht. Und wie kann ich herausfinden, was mich glücklich/zufrieden/entspannt machen würde?

Auch um das herauszufinden gibt es ungezählt viele Möglichkeiten. Als Anfang zum Beispiel die Klärung folgender Fragen für mich:

  • wohin tendiere ich? Sport, Handwerk, Spiel, Kunst …
  • mache ich lieber etwas in Gesellschaft oder bin ich lieber allein
  • zu Hause oder will ich lieber oder woanders hingehen?
  • mag ich Wind und Wetter oder lieber geschlossene Räume?
  • mag ich es lieber aktiv oder entspannt?
  • was kann ich in meiner näheren Umgebung ausprobieren?
  • gibt es vielleicht sogar kostenlose Schnupperstunden, z.B. auf der Volkshochschule?
  • was wollte ich früher immer einmal lernen, habe es aber nie gemacht?
  • etc., etc., etc.

Mit der Beantwortung dieser Fragen kann ich mir vielleicht sehr rasch selbst auf die Spur kommen 🙂 – viel Spass beim Ausprobieren!

Lerne Dich kennen im Februar!

Sich selbst kennen lernen ist eine der wichtigsten und wertvollsten Erfahrungen auf dem Weg zum eigenen Selbst. Schon Heimito von Doderer läßt in seinem Roman “Die Dämonen” eine der Hauptfiguren sinngemäß sagen: “Erwachsen sein heißt, nicht mehr auf sich selbst hereinzufallen”.

Und wie gut kennen wir uns selbst? Meistens, wenn wir genau darüber nachdenken, nicht besonders. Wollen wir uns besser kennen lernen? Aber sicher! Daher werde ich mich im Februar jede Woche mit einer Frage beschäftigen, die mir auf die Spur zu mir selbst helfen kann:

1.) Was habe ich schon lange nicht mehr gemacht, obwohl es mir früher Freude gemacht hat? Und warum? – 08.02.2018

2.) Wo bin ich am liebsten? – 16.02.2018

3.) Habe ich das Gefühl, mein Leben selbst zu gestalten? Wie mach ich das? – 22.02.2018

4.) Was motiviert mich? – 28.02.2018

Ich freue mich auf einen spannenden Februar!

Bestandsaufnahme – allem Anfang wohnt ein Zauber inne

Wir wissen nun – oder auch noch nicht, das will schließlich gut überlegt sein – wo wir hin wollen. Aber: wo anfangen? Ganz klar, mit einer Bestandsaufnahme. Wo stehe ich, mit wem oder was stehe ich an dieser Stelle, wie sieht meine Umgebung aus, was erscheint mir hilfreich, was ist interessant.

Die Bestandsaufnahme, die Betrachtung des hier und jetzt kann an jeder Stelle beginnen. Was erscheint Dir / Ihnen wichtig? Welchen Aspekt wollen Sie / willst Du als erstes beobachten und vielleicht in eine andere Richtung verfolgen, oder ganz aufgeben? Was soll neu beginnen?

Wichtig: die Bestandsaufnahme schriftlich festhalten – das kann auf einem Plakat mittels einer Mindmap sein, oder auf einzelnen Karten oder Post-Its, um die Gedanken hinterher besser sortieren zu können. Nur verschriftlicht und damit visualisiert soll alles sein.

Es ist dabei nicht notwendig, große Schritte zu machen, oder uns gar zu überfordern. Kleine Schritte reichen völlig, Umwege sind oft das Beste, was uns passieren kann (ich weiß, wovon ich spreche, ich bin praktisch Meisterin der Umwege) – was uns auf einem ungeplant gegangenen Weg begegnet kann genau das sein, was wir gerade brauchen.

Also, los geht´s!