Besser aussehen – jetzt!

Genau das wünschen wir uns: besser aussehen, und zwar jetzt sofort. Strahlend, authentisch, erfolgreich.

Wie erreichen Sie das? Indem Sie Ihre Farbe und Ihren Stil genau kennen und mit dieser Kenntnis Ihr Ich, Ihr persönliches Image formen.

Farbe ist der Anfang von allem. Wie wählen Sie die Farben Ihrer Kleidung aus? Nach Modezeitschriften und Trends? Sie wählen einfach die Trendfarben der Saison und gehen davon aus, dass Sie damit gut aussehen? Das funktioniert leider sehr oft nicht. Ein Beispiel: Fast jedes Jahr im Herbst finden sich Kleidungsstücke in den bunten, warmen Farben des Herbstlaubes in den Boutiquen und Textilketten. Sie sprechen viele Käuferinnen und Käufer an, vermitteln sie doch Wärme und Behaglichkeit für die kommende Jahreszeit. Viele Europäer haben jedoch ein sogenanntes “kühles” Eigenkolorit, mit bläulichen Hautuntertönen und aschigem Haar. Was ist also das Ergebnis, wenn Menschen mit kühlem Eigenkolort die warmtonigen (also gelb untertönten Herbstfarben tragen? Im besten Fall ein leicht grünliches Aussehen (wir erinnern uns aus der Schule: gelb+blau=grün!) – im schlimmsten Fall sehen Sie mpde, kränklich und 10 Jahre älter aus. Es ist also sehr wichtig, das persönliche Kolorit gut zu kennen. Hier hilft eine Farbberatung weiter, wo Sie Ihr persönliches Kolorit und Ihre besten Farben kennen lernen.

Das gleiche gilt für perrsönliche Körperform und Proportionen (damit sind die Längenverhältnisse in Ihrem Körper und Ihrem Gesicht gemeint). Diese ermittlen wir im Rahmen einer Stilberatung, genauso wie Ihre persönliche “Stilmischung”.

Alle diese Kenntnisse verhelfen Ihnen zu Sicherheit und Stil bei der Auswahl Ihrer Garderobe. Und damit zum bestmöglichen Aussehen – Jetzt!

Was meine Lieblingsteile erzählen

Was sind nun meine 5 Lieblingsteile und was erzählen Sie? Schauen wir uns das an!

Ich hab also 5 Teile aus meinem Schrank ausgesucht, die ich gerne und oft trage:
1. eine bequeme, schwarze Hose
2. ein weiter Rock, schwarz mit weißem Blumenprint
3. ein orchideenfarbenes, asymmetrisches Kleid mit einem breiten, schwarzen Gürtel
4. ein selbstgestricktes Schultertuch, in Tönen von schwarz über petrol und türkis bis hellblau – auch asymmetrisch
5. große, grüne Ohrstecker in Blütenform

Die Farben

Welche Farben haben wir hier also? die Basisfarbe ist schwarz – sie kommt in der Hose, im Rock und im Schultertuch vor. Schwarz ist eigentlich eine “Nichtfarbe” – sie ist ein ideales Basic, so sie einem denn steht. Schwarz passt zu allem, auch die meisten Schwarztöne harmonieren (Ja, schwarz an 2 Teilen ist nicht das gleiche. Immer bei Tageslicht anschauen). Neben der Basisfarbe schwarz gibt es weiß im Muster des Rocks, orchideenfarben, und blau-grün Töne aller Art. Die Zusammenstellung ist also nicht monochrom, sondern Farbig. Muster kommen im Rock und in gewisser Weise auch im Schultertuch vor, auch wenn ich hier eher von Farbübergängen sprechen würde. Violett- bis orchideenfarbene Töne sowie viele Blau- und Grüntöne sind meine Lieblingsfarben, die mir zum Glück fast immer stehen. (Falls Sie herausfinden sollten, dass Ihnen Ihre Lieblingsfarben nicht unbedingt stehen: kaufen Sie Interiors und Deko in diesen Farben!) Was assoziiere ich mit “meinen” Lieblingsfarben? Die Violett-Töne sind meine Lieblingsfarben für Blumen: pinkfarbene Prachtlilien, violette Calla, lilafarbener Lysanthus, Lupinen. Die Blau- und Grüntöne erinnern mit an Wasser – Seen, Flüsse, der Ozean. Und ich bin gerne am Wasser. Das weiß im Muster des Rocks ist eher Zufall – ich hätte auch eine andere Farbe genommen (pink? helles blau?…)

Die Formen

Welche Formen sehen wir in “meinen” Teilen? Sie sind geradlinig, aber geschwungen. Nichts ist verwaschen, alles ist klar erkennbar – auch die Muster. Einiges, aber bei weitem nicht alles, ist asymmetrisch. Die Materialien sind eher glatt, aber weich. Ich habe eine vorliebe für Crêpe, Jersey und feines Strickmaterial (kein Grobstrick mit Noppen oder Zopfmuster!) Das Muster im Rock ist geradlinig, gut erkennbar und figurativ. Es könnte aber für mich durchaus auch abstrakt sein, meine Punkte sind geradlinig, geschwungen und gut erkennbar.

Warum mag ich diese Teile?

  1. sie sind alle bequem und angenehm zu tragen, sehen aber auch gut aus
  2. sie zeigen meine Taille (die Ohrringe natürlich ausgenommen …)
  3. ich mag die Farben
  4. ich kann sie den ganzen Tag tragen, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden
  5. ich fühle mich in diesen Teilen gut angezogen
  6. sie sind für mich leicht zu kombinieren und passen zu vielen anderen Sachen in meinem Schrank
  7. ich kann sie, jeweils anders gestylt, sowohl im Sommer als auch im Winter tragen

Was haben “meine” Teile der Welt zu sagen?

Hier eine Auswahl:

1. sie spiegeln meinen Stil wider: grundsätzlich klassisch, immer mit einer guten Portion Extravaganz aber gerne auch mit einem Hauch Romantik (hauptsächlich durch die Blumen)
2. ich bin manchmal, aber nicht immer, bunt
3. what you get is what you see: geradlinig, gut erkennbar – aber nicht immer vorhersehbar (eben asymmetrisch)

Sie würden gerne wissen, was Ihre Lieblingsteile über Sie erzählen? Kontaktieren Sie mich! Eine Stilberatung könnte genau das richtige für Sie sein!

Diese 3 Shopping-Muster sabotieren Ihren Stil

Sie kaufen für den Körper ein, den Sie gerne hätten

Die fototechnisch perfektionierten Menschen in Modezeitschriften zeigen es uns vor – wie wir gefälligst auszusehen haben. Sie sind anscheinend perfekt proportioniert, sie haben die perfekte Körperhaltung, und jedes Kleidungsstück sieht umwerfend an ihnen aus. Was wir nicht sehen: wieviel Arbeit in diesem einzelnen Bild von Perfektion steckt. Stylisten, Visagisten, Fotografen und Retouscheure arbeiten daran, und wir Normalsterblichen wissen, solche Perfektion werden wir nie erreichen. ABER WIR WOLLEN SO AUSSEHEN! Noch viel schlimmer sind Facebook und Instagram, wo wir sehen, wie andere solche Perfektion anscheinend erreicht haben. Auch hier: was wir nicht sehen ist, wie diese Perfektion erreicht wird: 500 Fotos, um eines zu Posten, Schminksessions, Filter und Retouschier-Apps.

Was passiert? Unsere Körperwahrnehmung wird sabotiert. Wir wollen auch so sein, und zwar im echten Leben. Dort können wir aber unsere Körpergröße, unsere Taille und unsere Frisur nicht virtuell verschönern, wie wir es auf Bildern sehen. Nichts desto trotz lassen wir uns dazu verleiten, Dinge zu kaufen, die nicht zu unserer Körperform passen, weil sie halt auf den Bildern, die wir kennen, so schön ausschauen. Das führt aber nicht zu einem stilvollen Look, sondern dazu, dass Sie Kleider besitzen, die nicht hinhauen und früher oder später als Schrankleichen enden.

Was tun? Lernen Sie sich kennen. Schauen Sie in den Spiegel, sehen Sie sich fotografien von sich an, bitten Sie jemanden, Video-Aufnahmen von Ihnen zu machen. Beobachten Sie sich genau: was sehen Sie? Was haben Sie an? Fühlen Sie sich wohl darin oder nicht? Wenn ja, warum? Machen Sie sich Notizen. Finden Sie heraus, was Ihnen steht und was nicht – und lassen Sie alles andere in Zukunft links liegen!

Sie kaufen für das Leben ein, das Sie gerne hätten

Gibt es Kleidungsstücke oder Accessoires, die Sie immer wieder kaufen, obwohl Sie sie dann nie tragen? Kaufen Sie zum Beispiel Cocktail-Kleider, obwohl Sie nie zu Parties gehen? Oder hochhackige Schuhe, obwohl Sie dann doch immer wieder zu den bequemen, flachen greifen? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, woran das liegen könnte?

Würden Sie vielleicht gerne das Leben führen, wo sie all diese schönen Sachen brauchen könnten?

Wenn Sie sich tatsächlich nach einem anderen Leben sehnen, wird die Änderung Ihrer Garderobe nicht dabei helfen. Sie haben dann nie etwas anzuziehen, weil Sie lauter Sachen im Schrank haben, die für Ihre Bedürfnisse nicht angemessen sind. Uns es ist teuer! Denken Sie darüber nach, was Sie unzufrieden macht und wie Sie das ändern können. Gehen Sie zu einem Coach oder einem Lebensberater, wenn Sie selber mit dieser Frage nicht weiterkommen. Aber kaufen Sie nicht mehr für ein Leben ein, das sie gar nicht führen, in der Hoffnung, dass sich Ihr echtes Leben dadurch ändert. Finden Sie Ihren Weg, und erst dann fangen Sie langsam, aber präzise und mit Intention an, Ihre Garderobe anzupassen – dann haben Sie bald die perfekte Garderobe. Für Ihr echtes Leben. Inspiration – Vision – Transformation!

Sie kaufen für jemanden ein, der Sie nicht sind

Das hängt auch mit den beiden vorhergehenden Punkten zusammen. Sie glauben, ein bestimmtes Bild abgeben zu müssen, um “gut dazustehen” oder um “Erfolgreich zu sein” (was auch immer das für Sie heißen mag). Und dabei verlieren Sie aus den Augen, was Sie selbst wirklich ausmacht. Sie haben Sich so von diesem Bild, das Sie für die Öffentlichkeit darstellen wollen, so vereinnahmen lassen, dass Sie sich selbst nicht mehr kennen.

Wenn die Richtschnur für Ihren Stil nur das ist, was von außen kommt, und nichts von Ihrer Persönlichkeit dabei ist, werden Sie austauschbar. Sie versuchen sich anzupassen. Sie wissen genau, was in Buch XY empfohlen wird um als “Erfolgstyp” zu gelten, und befolgen diese Ratschläge auch. Sie wollen es ja zu etwas bringen. Wozu führt das? Zu Langeweile. Sie haben haupsächlich unauffällige Basics im Kleiderschrank um nur ja nicht aus der Reihe zu tanzen. Sie wollen dazugehören, sie wollen sich passend machen. Oder es führt dazu, dass Sie sich teure Accessoires kaufen, vorzugsweise mit Logo, in der Hoffnung bemerkt zu werden und dazu zu gehören – auch ein teures Hobby. Noch schlimmer: Sie kaufen billige Fakes und glauben, das merkt keiner. (Irrtum)

Seien Sie sich bewußt, dass Sie schauspielern. Und das viele Menschen merken werden, dass an Ihrem Act irgendwas fehlt. Nämlich die Persönlichkeit. Natürlich gibt es Dresscodes in vielen Branchen. Diese Dresscodes haben auch ihren Sinn und Zweck, und müssen natürlich auch beachtet werden. Werden Sie aber bitte nie zum 100%igen Clon! Nutzen Sie Ihre Persönlichkeit und bringen Sie sie ein! Das kann durch ein besonderes Accessoire sein oder ein außergewöhnliches Detail an der Kleidung. Eine Freundin von mir trägt zum Beispiel eine Lego-Uhr zum Business-Kostüm. Eine andere eine rote Aktentasche. Etwas, das Sie wirklich mögen und womit Sie sich wohl fühlen. Wenn Sie dann erfolgreich sind wollen Sie nämlich Ihre Persönlichkeit noch an sich dran haben – nur das macht Sie wirklich unverwechselbar!

2019 Deinen Stil finden

Stil – was ist das eigentlich? Nun ja, nichts geringeres als die äußere Ausdrucksform Deines inneren selbst. Also etwas Wichtiges, oder?

Wenn Du Deinen Stil gefunden hast, wird jeder sofort einen authentischen Eindruck von Dir haben – und der erste Eindruck zählt, er ist nur sehr schwer zu korrigieren. Den ersten Eindruck von anderen Menschen machen wir uns innerhalb von 5-7 Sekunden. Die meisten Wahrnehmungen und Kategorisierungen laufen dabei unbewußt bzw. unterbewußt ab, aber sie sind in unserem Gedächtnis gespeichert.

Wer seinen Stil finden will, darf nicht erwarten, dass das von heute auf morgen passiert. Wie die französische Modedesignerin Sonia Rykiel schon im letzten Jahrtausend bei einem ihrer seltenen Interviews für ein Modemagazin festgestellt hat, muss man sich dafür sehr gut kennen und vielleicht einige Zeit vor dem Spiegel verbringen. Stell fest, was Dir passt und Dir gefällt – orientiere Dich nicht daran, was andere tragen, was Instagram-Models und Influencer präsentieren (die werden dafür bezahlt!), oder was gerade als “Must-Have” gehypt wird (auch daran verdienen nur die Modekonzerne schnell Geld). 

Wer seinen Stil finden will begibt sich auf eine ganz persönliche Reise. Oft ist der Weg das Ziel, und es ist spannend – weil Du Dich dabei selbst kennen lernst. Und: ist jetzt nicht ein wunderbarer Zeitpunkt, um Dich auf den Weg zu machen?

Und ein guter Anfang der Reise ist eine ganzheitliche Farb- und Stilberatung. Lass Dich überraschen, welche Qualitäten andere Augen in Dir erkennen – Du hast sie selbst vielleicht noch nie wahrgenommen!

Stil und Wirkung – der Umgang mit den 4 Stiltypen

So da stehen wir nun und wissen, da sind 4 Stiltypen. Was jetzt? Wie stehen wieder einmal vor der Frage wer bin ich, und wenn ja wie viele. Und dann weiter vor der Frage: und was mach ich jetzt damit?

Gleich als erstes: die wenigsten Menschen repräsentieren nur einen Stiltyp. Viele von uns sind “Mischtypen” – ich selbst zum Beispiel bin zu 50% Klassisch, zu 30% Extravagant und zu 20% Feminin. Gut so, ich bin nicht alleine mit meiner Schizophrenie 🙂 – eine gute Mischung trifft möglicherweise auch auf Sie zu. Was eher nicht der Fall ist, ist dass Sie alle 4 Typen repräsentieren. Versuchen Sie auch nicht, zu viele Stile gleichzeitig zu tragen, das wirkt meistens wahllos. Beobachten Sie sich selbst: was könnte auf Sie zutreffen? Sind Sie eher der Klassiker? Eher Sportiv? In welchem Mischungsverhältnis? Was ist wichtig für Sie? Form und Funktion? Ästhetik? Korrektheit? Auffälligkeit?

 

Versuchen Sie das Mischungsverhältnis in Prozenten auszudrücken und diesen Prozentsatz auf Ihre Kleidung umzulegen. Das ist zu theoretisch? Lassen Sie mich es anhand eines Beispiels erklären: Der klassische Blazer, den wir fast alle hin und wieder für berüfliche Anlässe brauchen:

Sie sind ein rein klassischer Typ: Ihr Blazer ist korrekt geschnitten, aus hochwertigem Material und hochwertig verarbeitet. Sie legen keinen Wert auf Deko, Schnickschnack oder extravagante Formen.

Sie sind ein sportiver Typ: Ihr Blazer ist aus pflegeleichtem Material, das Sie evtl. sogar selbst zu Hause waschen können. Auch Ihr Stück ist einfach gehalten, Sie legen vielleicht Wert auf Taschen bzw. Innentaschen, damit Sie nicht auch noch extra eine Tasche mitnehmen müssen. Ihr Rucksack macht sich bei beruflichen Anlässen ohnehin nicht so gut.

Sie sind ein extravaganter Typ: Ihr Blazer mag eine klassische Farbe haben, aber er könnte asymmetrisch geschnitten sein. Oder Details aus außergewöhnlichen Materialien haben, wie zum Beispiel Kragenblenden aus Lackleder oder Neopren. Wenn Sie extravagant-feminin sind, könnte Ihr Blazer Spitzeneinsätze haben. Auf jeden Fall einen Tick ins außergewöhnliche.

Sie sind der feminine bzw. detailgetreue Typ: feminine Damen mögen stark taillierte Formen, runde Krägen oder Schalkrägen, vielleicht eine Schößchenjacke. Detailgetreue Herren legen, wie die Bezeichnung des Stiltyps schon sagt, Wert auf Details. Zum Beispiel andersfarbig gearbeitete Knopflöcher oder besondere Knöpfe. Auf jeden Fall achten auch Sie auf hochwertige und/oder besondere Materialien.

 

Sie sehen die Vielfalt! Immer handelt es sich um einen Blazer, der zu beruflichen Anlässen getragen wird – aber die Aussage des Kleidungsstückes variiert für jeden Stiltyp.

Was tut der Mischtyp? Er versucht seine ureigenste “Mischung” in seinen Stil zu integrieren. Anhand von Material, Form, Muster, Details, Accessoires etc. Wie könnte das für den Blazer aussehen?

Wenn Sie zum Beispiel der klassisch-extravagante Typ sind: Sie wählen eine klassische Blazerform – aber aus einem außergewöhnlichen Material wie Leder. Oder in einer außergewöhnlichen Farbe, wie pink oder smaragdgrün. Oder gar zweifarbig.

Wenn Sie sportiv-feminin sind könnten Sie einen funktionalen Blazer mit einem femininen Accessoire wie zum Beispiel einer Blumenapplikation wählen.

Sie sehen was ich meine?

Versuchen Sie, “Ihre” Mischung herauszufinden, ihre Mischung in Prozentsätzen festzuhalten und Ihre Looks anhand dieser Prozentsätze zusammenzustellen. Seien Sie kreativ, lassen Sie sich überraschen!

Stil und Wirkung: feminine und detailgetreue Stiltypen

Sie sind betont weiblich, entweder mädchenhaft oder sinnlich? Als Herr mögen sie verspielte Details und/oder Schmuck? Sie könnten der feminine (Damen) oder detailgetreue (Herren) Stiltyp sein! Hier unterscheiden sich Damen und Herren – der feminine Stiltyp bei der Dame und der detailgetreue Stiltyp beim Herren entsprechen sich zwar, sind aber getrennt zu behandeln.

Zuerst zu den Damen: der feminine Stiltyp

Sie wählen weiche, fließende oder auch zarte, transparente Materialien wie zum Beispiel Samt, Seidensatin, Organdy, Organza, Spitze oder Voile. Schnitte und Formen sind rund, fließend, Taillen- und/oder Decolleté-betonend. Sie mögen Volants, Applikationen, Spitzeneinsätze und Sie bevorzugen Kleider oder Röcke.

Bei Accessoires gilt für Sie: zierlich und an den richtigen Stellen. hängende (Glitzer-)Ohrringe, Kettenanhänger im Ausschnitt, Blumenbroschen. Schuhe und Taschen dürfen ebenso aus weichen, zarten Materialien bestehen: Wildleder, Samt, Spitze, Satin. Ballerinas, Riemchensandaletten, zarte Stiefeletten mit Spitzeneinsätzen, auch bei Ihrem Schuhwerk mögen Sie den femininen Touch. Bei Hamdtaschen darf es ein Samt- oder Wildlederbeutel sein, auf jeden fall bevorzugen Sie eine runde, weiche Form.

Bei Farben bevorzugen Sie vielleicht Helles oder Pastelltöne  – Rosa, Mint, Hellgelb, Hellblau, Cremtöne,… – oder auch Rot und Schwarz; ganz nach Laune und Anlass.

Muster werden neben unifarbenen Sachen gerne genommen, sie müssen aber fein, kontrastarm, weich gezeichnet und in dezenter Ausprägung sein. Kleine Punkte oder Maschen, Millefleur-Muster, Aquarellmuster wären das richtige für Sie.

Schmuck lieben Sie: dezent, weiblich und an den richtigen Stellen. Feine, aber lang hängende Ohrringe, ein einzelner Anhänger im Decolleté, Armreifen oder Armbänder, alles ist möglich, aber auch hier gilt: zart, weiblich, evtl. transparent.

Das gleich gilt für die Frisur. Weich, fließend, gewellt, gerne auch aufgesteckt. Die Haare werden gerne lang getragen, die Frisur darf auch für besondere Anlässe gerne aufwändig sein. Haarfarben werden eher dezent gewählt.

Der detailgetreue Herr:

Sie wählen seltene, edle, aufwendig verarbeitete Materialien, eventuell strukturierte Materialien – zum Beispiel Kravattenseide, Baumwolle mit gewebten Mustern, Cordsamt. High-Techn ist nicht unbedingt Ihr Ding, sie bevorzugen Naturmaterialien.

Accessoires sind wichtig für Sie: aufwändig verarbeitet, selten, gerne auch ein bisschen auffällig. Gürtel mit besonderen Schnallen, handgearbeitet Schuhe, evtl. aus Flechtleder oder Tassle-Loafers, gerne auch in nicht ganz alltäglichen Farben, Uhren mit sondergefertigten Lederarmbändern, gemusterte Seidenschals oder Gilets, die Auswahl ist für Sie unendlich. Sie tragen auch Fliegen und Hosenträger, vielleicht sogar farbig gemusterte Seidensocken.

Bei Farben bevorzugen Sie dezente, gedeckte Töne. Wenn es einmal bunter wird bleibt es insgesamt eher Ton-in-Ton und damit ruhiger.

Muster werden neben unifarbenen Sachen gerne genommen, sie mögen Prägemuster, Flechtmuster, Motivdrucke, Applikationen. Sie achten auf Details: ein Paisleymuster auf der Innenseite Ihrer Hemdmanschetten, passend zum Gilet, das Sie gerade tragen wäre ein gutes Beispiel.

Schmuck lieben Sie, gemauso wie Ihr weibliches Pendant: seltene Stücke, besonders in der Verarbeitung. Das dürfen Ringe, Uhren, Armbänder sein, bei jüngeren Herren vielleicht sogar ein dezenter Ohrring.

Ihr Haar tragen sie weich, fließend und verspielt. Sie mögen auch verspieltere Bartvariationen, aber nie so extrem wie der extravagante Stiltyp.

Zum Schluß noch zwei bekannte Beispiele für den femininen bzw. detailgetreuen Stiltyp: Miriam Weichselbraun und Hansi Hinterseer

       

Stil und Wirkung: der klassische Stiltyp

Sie sind eher der zurückhaltende und kühle Typ? Sie tragen eine zeitlose Frisur und Zeitloses Make-Up? Sie sind den von Ihnen favorisierten Bekleidungs- und Accessoires-Marken sowie Ihrem Friseur, Ihrem Kosmetikinstitut und Ihrer Lieblingsboutique lange treu? Sie könnten der klassische Stiltyp sein!

Der klassische Stiltyp ist traditionell und eher konservativ. Sie oder er wirken immer elegant, zurückhaltend, niemals übertrieben emotional oder echauffiert. Niemals wird man sie oder ihn laut lachen hören oder wird sie oder er sich in Gesellschaft daneben benehmen. Das empfindet der klassische Stiltyp als unangebracht und niveaulos.

Diese Haltung spiegelt sich auch in Ihrer Bekleidung und Ihren Accessoires wider:

Sie wählen edle, traditionelle Materialien wie feine Wollstoffe, Seide, Leder und echtes Metall. Sie bevorzugen geradlinige, klassische Schnitte und Formen – sowohl bei Bekleidung als auch bei Accessoires. Sie bevorzugen klassische Anzüge oder Kostüme, Etuikleider mit passendem Mantel, im Winter klassisch geschnittene Blazermäntel.

Das gleiche gilt für die Accessoires: Damen tragen Pumps aus Leder, der Absatz ist nie zu hoche, Herren Brogues mit Budapester-Muster. Schuhe, Gürtel und Taschen sind aus echtem Leder, in klassischen, einfachen Formen gehalten, und nie übertrieben. Weder zu groß noch zu klein. Seidenhalstücher oder Schals können den Look ergänzen, klassische Stiltypen bevorzugen edles Schreibgerät, in Leder gebundene Notizbücher. Nie zu viel, nie übertrieben.

Ihre Farben sind im neutralen Bereich – Schwarz, Grau, Anthrazit, Beige, Braun, Navy, Taupe, Greige. Das unterstreicht Ihr elegantes Erscheinungsbild.

Muster werden sparsam eingesetzt, sie bevorzugen Uni. Wenn es doch einmal ein Muster sein darf, ein dezentes: zum Beispiel Nadel- oder Kreidestreif, Pepita, kleine Punkte, immer gerne Ton-in-Ton gehalten, niemals stark kontrastierend oder Schrill.

Schmuck ist dezent, echt, oft sogar teuer. zum Beispiel Brillantohrstecker oder der Solitär als Halskette; Uhren mit dezentem Zifferblatt und Lederarmband von traditionellen Herstellern. Auch hier gilt: nie zu viel, nie übertrieben.

Die Frisur ist ein Klassiker, wie der Bob. Langes Haar wird selten offen getragen, sondern gern als Chignon aufgesteckt. Herren tragen den klassischen Herrenkurzhaarschnitt, keinen Bart. Friseurtermine werden regelmäßig wahrgenommen.

Finden Sie sich hier wieder? Oder müssen Sie sich in Ihrem Beruf so präsentieren? Viele von uns repräsentieren mehrere Stiltypen, reine “Klassiker” sind gar nicht so oft anzutreffen, wie man zunächst den Eindruck hat. Viel öfter finden wir sie im Mix mit dem sportiven Stiltyp, den ich im nächsten Beitrag beschreiben werde!

Zum Schluß noch zwei bekannte Beispiele für den klassischen Stiltyp: Cary Grant und Grace Kelly

 

Was wirkt wie – schon mal nachgedacht?

Mit der Entscheidung über unser Image und unser Aussehen als kreative Ausdrucksmöglichkeit zu nutzen kommen eine ganze Fülle an Überlegungen auf uns zu. Welche Farben wollen wir tragen? Welche Kleidungsstücke? Bin ich Rock- oder Hosentyp? Gilt diese Frage inzwischen auch für (junge) Männer? Bin ich das wirklich, oder passe ich mich unbewußt nur dem Mainstream an? Will ich das so…? etc., etc., etc.

Neben unseren Kleidungsstücken wirkt sich auch unsere sog. “Habitus” – Auftreten, Sprache, Körpersprache – auf unsere Gesamterscheinung und damit auf unser Image aus. Hier stellt sich dann noch die zusätzliche Frage: passen Bekleidung und Habitus zusammen? Wenn nein, ist das Absicht (Was natürlich möglich ist!) oder ein unglückliches Versehen? Trägt das dazu bei, dass ich als unbeholfen, tolpatschig wahrgenommen werde, oder dass ich gar nicht ernst genommen werde?

Was ist also am wichtigsten zu klären: als erstes die Frage: “Wer bin ich?” – darüber sollten wir alle lang und gründlich nachdenken. Und dann die Frage: “Wie bringe ich diese, meine Essenz am besten zum Ausdruck?” – auch darüber lohnt es sich ausgiebig Gedanken zu machen. Und wenn ich diese Fragen geklärt habe mache ich mich ans Werk – ich erschaffe mein “Ich”, so wie ich wirklich bin.

Das kann mit Kleinigkeiten beginnen. Mit der Zusammenstellung von 2-3 Outfits, die ich als perfekt für mich empfide. Die richtigen Kleidungsstücke, die richtigen Farben. Darin sollten sie sich so richtig wohl fühlen. Und sie sollten alltagstauglich sein – für Ihren Alltag! StudentInnen werden etwas anderes als alltagstauglich empfinden als Berufstätige. Ältere Personen werden vielleicht andere Kleidung als angemessen empfinden als sehr junge. Es soll also genau für Sie das genau richtige sein.

Dann tragen Sie diese Outfits immer wieder. Beobachten Sie die Reaktion Ihrer Umwelt. Bekommen Sie komplimente? Fällt es Ihrer Umgebung auf, dass Sie sich wohl fühlen und Sie vielleicht entspannter wirken? Lassen Sie es auf einen Versuch ankommen! Ich wünsche viel Spass beim kreativen Gestalten und freue mich auf Rückmeldungen!

Und vergessen Sie nicht: es soll Spass machen! Sie haben sich beim ersten Durchgang geirrt? Kein Problem – Sie haben so viele Versuche, wie Sie brauchen. Und natürlich stehe ich Ihnen als Stylecoach gerne zur Seite!

Styling – Aussehen – Look: warum legen wir so viel Wert darauf?

Weil wir können

Der Mensch ist das Lebewesen, das über sein Äußeres bestimmen kann. Er/Sie/Es kann bewußte Entscheidungen darüber treffen, wann er/sie/es was verwenden möchte, um seine Optik zu gestalten, um möglichst vorteilhaft auszusehen – für sich selbst oder für das Auge des Betrachters.

Weil wir uns gegenseitig betrachten und dabei bewerten

Was auch immer wir an einem bestimmten Tag entscheiden anzuziehen hat, sobald wir die Wohnung verlassen, eine Außenwirkung. Andere sehen und beobachten uns und ziehen aus unserer Kleidung bzw. aus unserer Gesamterscheinung (Haltung, Körpersprache, Stimmfarbe, etc. …) Rückschlüsse darauf, wer wir den sind – ob uns das nun gefällt oder auch nicht.

Sie schließen auf unseren soziale Stellung, auf unseren finanziellen Status, auf unsere Gesinnung, also praktisch alles Mögliche und Unmögliche. Diese (bewussten oder unbewussten) Rückschlüsse beruhen auf einer Art gesellschaftlichen Übereinkunft, auf sozial erlernten Erfahrungswerten (ich will es hier einmal so bezeichnen), die wir unbewusst von Kindesbeinen an beobachten und erfahren und daher ständig bei der Betrachtung und Bewertung unseres Gegenübers anwenden.

Die Kleidung und die dazu gewählten Accessoires sind also alles andere als unwichtig, sondern ein essentieller Bestandteil unserer täglichen Interaktion mit anderen Menschen, mit unserem Umfeld. Sie transportieren eine Botschaft, und wir sollen uns bewußt machen, welche Botschaft wir selbts eigentlich ständig mit uns herumtragen.

Weil wir darin auch eine kreative Ausdrucksmöglichkeit sehen

Die Tatsache, dass wir uns (zumindest in unseren Breiten 🙂 ) bekleiden müssen, um in der Öffentlichkeit aufzutreten, und dass wir anhand unserer Optik betrachtet und bewertet werden, ganz unwilkürlich, ob wir das nun wollen oder nicht, gibt uns aber die Möglichkeit, diesen Umstand bewusst mit einzukalkulieren. Wir können absichtlich und bewusst gesteuert ein Image kreieren, wir können in der Öffentlichkeit und in userem sozialen Umfeld jederzeit gezielt so auftreten, wie wir wahrgenommen werden wollen. Wir können meister unserer Erscheinung werden und uns als ganze Persönlichkeit authentisch ausdrücken. Nein, wir können nicht nur, wir sollen sogar! Es macht Spass!

Ein Beitrag darüber, dass es diese Woche keinen Beitrag gibt

In den letzten Wochen haben wir uns – frei nach Epiktet – selbst erkannt und werden nun, langsam aber sicher, wer wir sind.

So weit so gut! Worauf bezieht sich Epiktet aber noch im Besondern? Auf Kleidung. “Erkenne Dich selbst – und dann kleide Dich danach”. Das wird mein nächstets Thema. Ab der nächsten Woche will ich hier Farben und die Gestaltungsmöglichkeiten mit Farbe betrachten. Ihr dürft gespannt sein!