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Nicht Chic

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Ein Online Artikel in der Elle Germany macht mich betroffen. https://www.elle.de/female-empowerment-body-positivity-heroin-chic-trend-instagram

“Heroin Chic” ist zurück – ein Look der 1990er Jahre, der darauf basierte, dass die Models auf dem Laufsteg extrem dünn waren und ungesund aussahen – mit strähnigem Haar, tiefen Ringen unter den Augen und sehr gut in Szene gesetzten extrem dünnen Armen und Beinen. Kate Moss war eine der Ikonen dieses Looks. Die Models sahen aus wie Suchtmittelabhängige aber in “ästhetisch”, diese Art des Aussehens wurde stark gehypt und glamourisiert. Viele junge Frauen haben versucht diesen “angesagten” Look zu kopieren und haben sich in Hungerkuren und schlimmeres gestürzt.

Es ist mir wichtig, eines klar zu Stellen: an einer Suchterkrankung ist nichts – aber auch gar nichts – “chic” oder glamourös. Sie ist genau, das was sie ist: eine schwere Erkrankung, die schwer zu behandeln ist. Lass mich das, weil es mir so wichtig ist, wiederholen:

An einer Suchterkrankung ist nichts “chic” oder gar glamourös.

Das gleiche gilt übrigens für jede Form der Essstörung!

Ich mache solche ungesunden Entwicklungen nicht mit. Jede Person kann gut aussehen und das beste aus sich machen, unabhängig von ihrem physischen Erscheinungsbild. Du kannst lernen, mit Deiner naturgegebenen Körperform gut umzugehen und Dich entsprechend kleiden und Deine besten Farben tragen.

Ein positiver Umgang mit Dir, so wie Du bist, macht Dich Chic und ein bisschen glamourös!

Niemals der Versuch etwas oder jemand zu sein, der Du nicht bist, ein Aussehen zu kopieren, das Dir nicht gegeben ist, und ein Anschein, den Du nur mit viel Mühe erreichen und/oder aufrecht erhalten kannst!

Oder mit den Worten einer großen Hollywood-Legende:

What makes you different or weird – that´s your strength

(Meryl Streep)
Veröffentlicht unter Gedanken, Image, Konkret, Stil

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